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Weihnachtsgewürze – Genuß mit Wirkung

Gewürze für Pfefferkuchen

Gewürze für Pfefferkuchen

Die vorweihnachtlichen Düfte, die aus den Küchen in der Adventszeit strömen, lassen so manchen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Aber das ist nur eine Wirkung der besonderen Gewürze der Weihnachtsbäckerei. Was zeichnet diese Würze aus?

Anis
Anis stammt aus Levante und wurde schon im alten Griechenland und Rom genutzt. Von unverwechselbarem Charakter ist der würzig süße Geruch, der von dem ätherischen Öl Anethol herrührt. Bekannt ist auch das alkoholische Getränk Pastis. Als Tee angewandt hilft der Anis gegen Husten und Kehlkopfkatarrh.

Ingwer
Ingwer ist eines der bekanntesten Gewürze. Im Mittelalter spielte er in der Medizin eine große Rolle. Er wirkt schweißtreibend und zeigt eine positive Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem.

Kardamon
Kardamon gehört zur Ingwerfamilie. Man sollte ihn nur ungemahlen kaufen, da der Gehalt an ätherischem Öl sehr schnell verfliegt. Kardamomsamen schmecken wohltuend mild und erinnern an Eukalyptus.

Koriander
Koriander ist eines der ältesten Gewürze. In Indien und China wird er in Küche und Medizin seit vielen tausend Jahren genutzt. Bei uns findet er hauptsächlich in der Spekulatiusbäckerei seine Anwendung. Die ätherischen Öle haben eine günstige Wirkung auf Magen und Darm.

Bittermandel
Die Bittermandel hat nun wieder einen ganz anderen Charakter. Hier sind Bittermandelöl und Blausäure verantwortlich für den Geschmack. Blausäure ist recht giftig, aber beim Erhitzen verflüchtigt sie sich. Die Bittermandel sollte niemals roh gegessen werden.

Muskat
Muskat kann sowohl als Blüte, als auch aus der Nuß gewonnen werden. Man fügt ihn wegen seiner einschläfernden Wirkung gern Punsch und anderen Getränken zu. In größeren Mengen ist er giftig. Die Beigabe zu alkoholischen Getränken steigert deren Wirkung.

Safran
Safran ist ein sehr kostbares Gewürz. 75.000 bis 250.000 Blüten sind nötig, um ein Pfund Safran zu gewinnen. Hier sind es wieder ätherische Öle, die Geschmack und Wirkung bestimmen.

Traditionelle Gewürze sind also nicht nur Geschmacksträger, sondern haben eine günstige Wirkung auf Magen-Darm und Herz-Kreislaufsystem. Lohnt es sich da nicht, die echten, natürlichen Zutaten zu wählen anstatt der künstlichen Aromen?

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