Annaberg-Buchholz Bildung Pressemitteilung

Übergabe der Berufswahlpässe im Bildungszentrum Adam Ries am 2. September 2010

[Annaberg-Buchholz, Pressemitteilung]

Kinder brauchen Orientierung, brauchen für sich selbst die Rückkopplung, welche Stärken und Schwächen sie haben, welche ihrer Neigungen und
Interessen in einen künftigen Beruf münden können. Ein gutes Mittel dafür ist der Berufswahlpass.

Durch die Anwendung des Berufswahlpasses werden Impulse gegeben, dass sich Schüler mit den Themen Berufs- und Studienorientierung auseinander setzen. Er ist nicht nur für den Schüler, sondern auch für die Schule ideal. In komprimierter Form enthält der Berufswahlpass konkrete Aussagen über die Berufs- bzw. Studienorientierung des Schülers, macht seine persönliche und pädagogische Entwicklung nachvollziehbar. Unternehmen können z. B. daran erkennen, ob der Schüler Interesse am konkreten Beruf bzw. Studiengang zeigt.

Der Berufswahlpass ist ein Ordner, in dem Schüler all jene Informationen und Daten sammeln, die ihrer Berufsorientierung dienen. Das sind u. a.
absolvierte Praktika, Erfahrungen aus Betriebsexkursionen, persönliche Profile, Zukunftsvorstellungen und Berufswünsche. Darüber hinaus werden die Ergebnisse von Eignungstests, Schwächen und Stärken, Zertifikate und Bewertungen sowie Bewerbungsunterlagen abgeheftet.

Schüler nehmen den Berufswahlpass zu Gesprächen bei der Berufsberatung mit. Er gibt ihnen Sicherheit in Bewerbungsgesprächen. Ausschlaggebende Faktoren ihrer Berufswahl können sei damit besser verdeutlichen.

Am Donnerstag, dem 2. September 2010 werden in der Aula den Schülern der 7. Klasse ihre Berufswahlpässe übergeben.

Rückfragen dazu richten Sie bitte an den stellvertretenden Schulleiter des Bildungszentrums Adam Ries, Herrn Steffen Wurm,
Telefon (03733) 5067651

Der Berufswahlpass entstand im Rahmen des Programms „Schule – Wirtschaft /Arbeitsleben“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Das Projekt endete im Dezember 2005. Die daraufhin gegründete Bundesarbeitsgemeinschaft Berufswahlpass, der auch Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen beitrat, entwickelt seitdem den Berufswahlpass weiter.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.