Allgemein Holzbildhauerei

Traditionelles Handwerk lockte viele Besucher

Schönes Wetter und „Werkstattbummler“

Kunstgewerblerin Birgit Rothe bastelt mit den jüngsten Besuchern.
Kunstgewerblerin Birgit Rothe bastelt mit den jüngsten Besuchern.

Familien mit Kindern, Rentner, Pärchen und Einzelbesucher – viele hatten sich an diesem 19. Oktober bei Sonnemschein und Blätterfall Zeit genommen, den Frohnauer Hammer und „Langs Erzgebirgshaus“ zu besuchen. Dort wurden 252 Gäste gezählt. Am Nachmittag war es zeitweise richtig eng in den 2 Werkstätten und dem Verkaufsraum. Die vier Holzbildhauer arbeiteten fleißig oder leiteten auch Interessenten bei den ersten zaghaften Schnitten im Lindenholz an. Likör wurde ausgiebig verkostet, die „Speckfettbemme“  wurden immer wieder nachgereicht. Udo Feig arbeitete an einer geschnitzten Türfüllung aus Lärche, Jonathan Straube an einem Kruzifix. Dietmar Lang begann vor der Heimatstube mit einer 1.40 m hohen Sandsteinskulptur zum Thema „Fliesend“. Besondere Attraktion war die schon fast fertiggestellte „Marktfrau“ von Ronny Tschierske für die “ Annaberger Bergmännische Krippe“.

Voll zu tun hatte das Team vom Erzgebirgshaus
Voll zu tun hatte das Team vom Erzgebirgshaus
Rast vorm Haus - in der Sonne konnte man es auf den Bänken gut aushalten.
Rast vorm Haus – in der Sonne konnte man es auf den Bänken gut aushalten.
Im alten Frohnauer Hammer brannten für zwei Tage die Schmiedefeuer und die Hämmer dröhnten.
Im alten Frohnauer Hammer brannten für zwei Tage die Schmiedefeuer und die Hämmer dröhnten.

 Es ist nicht alltäglich, das vier bekannte Kunstschmiede zusammen im Hammer arbeiten,von denen in ganz Deutschland( z.B. auch in der Frauenkirche in Dresden) und darüber hinaus meisterhafte Werke zu finden sind. Sie fertigten Teile für ein schön gastaltetes, sehr dynamisch geformtes Eisentor, welches am Ausgang des technischen Museums angebracht werden wird.

Für Gäste und Mitwirkende des „Tages des traditionellen Handwerks“ am Frohnauer Hammer
war es eine gelungene Sonntagsveranstaltung. Auf Wiedersehen 2009 !

2 Kommentare

  1. Gratuliere Dir, lieber Dietmar, und all den anderen Beteiligten an der prima Veranstaltung. Die Späne von den Schnitzern trieben die Donau hinunter an meinem Haus vorbei und die Hammerschläge schallten durch ganz Budapest… Zumindest dann, wenn ich den MDR laut genug aufgedreht hatte, denn der berichtete sogar davon. Und ich hab per Astra wieder mal einen engagierten und produktiven Heimatgruss in meiner Hutznstub an der Donau empfangen können.
    Danke Euch allen und nicht zuletzt den wichtigen FettbemmeschmiererInnen!!!!

  2. Gern wäre ich auch gekommen. Aber leider war Manuela noch nicht ganz fit und ich hatte zudem noch einen Wettkampf in Glauchau (wir haben gewonnen). Aber bei der nächsten Veranstaltung sind wir bestimmt wieder mit dabei.

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