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Tag des offenen Denkmals

PRESSEMITTEILUNG

Tag des offenen Denkmals in Annaberg-Buchholz – Thema Holz
Denkmalsrundreise für Kinder in drei Museen

Der bundes- und europaweit begangene Tag des offenen Denkmals am 9. September steht in diesem Jahr unter dem Thema „Holz“. Die Museen in Annaberg-Buchholz laden an diesem Tag mit ermäßigten Preisen, Sonderführungen sowie einer „Denkmalsrundreise“ für Kinder ein. Sie führt vom Erzgebirgsmuseum zur Manufaktur der Träume und endet am Frohnauer Hammer.

Von 10.00 bis 17.00 Uhr öffnet das Erzgebirgsmuseum seine Pforten. Gezeigt wird, dass Holz z.B. im Bergbau eine große Rolle spielte. Unter anderem wurde es für Fahrten (Leitern), für Haspeln, für das Abstützen der Gänge sowie für Pumpen und andere Zwecke verwendet.
Im Rahmen einer spannenden Entdeckertour, die ab 10.00 Uhr hinunter ins Silberbergwerk „Im Gößner“ führt, werden Kindern diese Dinge erzählt und gezeigt. Für alle übrigen Interessenten werden 11.00 Uhr, 12.30 Uhr, 14.00 und 15.30 Uhr weitere Bergwerksführungen angeboten.
Im Rahmen einer Sonderführung geht es ab 13.00 Uhr im Museum auf die Suche nach dem Werkstoff Holz.
Um 11.30 Uhr werden den jüngsten Besuchern in der Manufaktur der Träume hölzerne Schätze des Hauses, wie Spielzeuge, Weihnachtsberge, Spieldosen und andere Dinge vorgestellt.
Um 15.00 Uhr startet für Erwachsene die Sonderführung „Holz – ein Leitmotiv der Sammlung Pohl-Ströher“. Geöffnet hat die Manufaktur der Träume von 10.00 bis 18.00 Uhr.

Im Frohnauer Hammer beginnt um 11.00 Uhr eine Sonderführung für Erwachsene. Sie hat das Thema „Besondere Technik am Frohnauer Hammer“. Weitere Führungen werden jeweils zur vollen Stunde angeboten. Kinder haben von 14.00 bis 16.30 Uhr die Möglichkeit, sich an einer Spielstraße kreativ zu entfalten. Geöffnet ist der Frohnauer Hammer von 9.00 bis 16.30 Uhr.

Hintergrund:
Begründet wurde der Tag des offenen Denkmal 1984 in Frankreich, als Jack Lang die „Journées Portes ouvertes monuments historiques“ ins Leben rief. Einige Aktivitäten, die er als damaliger Kulturminister in Frankreich initiierte, wurden international fortgeführt. Die Besucherresonanz beim Tag des offenen Denkmals war von Anfang an sehr groß. Weitere Länder folgten dem Beispiel Frankreichs. 1991 griff der Europarat die Idee auf. Er rief die European Heritage Days offiziell aus. In Deutschland öffneten 1993 am ersten bundesweiten Tag des offenen Denkmals 3.500 Denkmale in 1.200 Kommunen ihre Pforten. Insgesamt zählte man dabei zwei Millionen Besucher in der Bundesrepublik und zehn Millionen in 21 europäischen Ländern. Innerhalb eines Jahrzehntes verdoppelten sich diese Zahlen: 2003 beteiligten sich alle 48 europäischen Länder an den European Heritage Days. Allein in Deutschland wurden dabei in 2.500 Kommunen über vier Millionen Besucher in rund 6.700 Denkmalen gezählt. Insgesamt ist der Tag des offenen Denkmals, der in jedem Jahr am zweiten Septemberwochenende einlädt, eine große Erfolgsgeschichte. Er rückt zahlreiche Denkmale der Vergangenheit ins öffentliche Bewusstsein.

Im Auftrag Matthias Förster – Pressestelle

Quelle: Desirée Baur, Museumsleiterin in Annaberg-Buchholz
Internet: http://tag-des-offenen-denkmals.de/info/geschichte.html

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