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Tag des offenen Denkmals am 13. September

Turm von St. Katharinen und die St. Annenkirche
Turm von St. Katharinen und die St. Annenkirche - Foto: Thomas Jacobi

PRESSEMITTEILUNG

– Erste Einblicke in die Manufaktur der Träume in Annaberg-Buchholz
– Kaffeeklatsch im ehemaligen Cafe Central zum Tag des offenen Denkmals

Historische Orte des Genusses – dieses Thema steht in diesem Jahr über dem Tag des offenen Denkmals am 13. September. Bundesweit öffnen historische Gebäude, Kirchen und andere Häuser ihre Pforten.
In Annaberg-Buchholz lockt eine ganze Handvoll geschichtsträchtiger Stätten zum Besuch. Genuss wird dabei nicht nur kulinarisch geboten, sondern auch architektonisch und städtebaulich sowie durch besondere Ein- und Ausblicke, die Besucher genießen können.

Neben der Annenkirche im Stadtteil Annaberg und der Katharinenkirche im Stadtteil Buchholz, neben den Türmen der beiden Kirchen und dem Frohnauer Hammer lädt in diesem Jahr erstmals ein Haus ein, das mit seinen kulinarischen Genüssen einst Geschäftsleute aus aller Welt anzog. Die Rede ist vom legendären Cafe Central, gelegen zwischen dem Annaberg-Buchholzer Erzhammer und dem Adam-Ries-Museum. Künftig wird es gemeinsam mit einer Schokoladenmanufaktur in die Manufaktur der Träume – Sammlung Erika Pohl-Ströher integriert.

Ende des 19. Jahrhunderts trafen sich im Cafe Central Posamenten- und Bortenhändler aus Europa und aus Übersee, um im gehobenen Ambiente ihre Geschäfte abzuschließen. An diese Tradition will die Stadt Annaberg-Buchholz am 13. September erinnern. Von 10.00 bis 17.00 Uhr lassen alte Fotos und Dokumente, kulinarische Köstlichkeiten, Augenschmaus und Gaumen-freuden die Glanzzeit des Cafes wieder lebendig werden. Die Annaberger Backwaren GmbH und die Stadt Annaberg-Buchholz haben dazu „süße Angebote“ für die Besucher vorbereitet. „Kaffeeklatsch im ehemaligen Cafe Central“ steht als Motto über der Veranstaltung.

Außerdem gibt es architektonische Genüsse. Historische Fotos zeigen die einstige Glasdecke, das Interieur und das Gewölbe des Cafes. Darüber hinaus werden die Baupläne und das Ausstellungskonzept der Manufaktur der Träume – Sammlung Erika Pohl-Ströher zu sehen sein. Texte, Bilder und Töne, Faltblätter und Video-Sequenzen stimmen die Besucher auf das künftige Haus ein. Vorgestellt werden einzelne Exponate und die spannende Ausstellungs-konzeption, die künftig diesen Schatz ins Licht der Öffentlichkeit rücken wird. Mit Augen und Ohren, mit Herz und Verstand sollen dabei künftige Besucher handwerkliche und künstlerische Schätze des Erzgebirges entdecken. Unter den Themen Sehen-Machen-Staunen werden die Gäste das Haus erleben. Interaktive Installationen, Bergwerksstollen, eine Annaberger Kät en miniature, ganze Landschaften und Bergparaden sind dafür Beispiele.
Insgesamt wird die Manufaktur der Träume etwa 1800 qm Nutzfläche besitzen, davon rund 1100 qm an Ausstellungsflächen. Ab Herbst 2009 können der Einbau und die Gestaltung der Ausstellung beginnen. Im Herbst 2010 soll das Haus seine Pforten öffnen.

– Architektur- und Gaumen-Genüsse im Frohnauer Hammer

Architektonische und kulinarische Genüsse erwarten die Gäste zum Tag des offenen Denkmals auch im ersten Technischen Museum Sachsens, dem Frohnauer Hammer. Von 9.00 bis 16.00 Uhr stehen das geschichtsträchtige, 1697 erbaute Herren und die Gaststätte „Frohnauer Hammer“ im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Die Besucher können das altehrwürdige Gebäude besichtigen, Einblick in die Wohnräume der Hammerherrenfamilie nehmen und den sonst nicht zugänglichen Weinkeller besichtigen.
In der Gaststätte wird das Gast- und Braugewerbe früherer Zeiten vorgestellt. Darüber hinaus sind besondere Gaumenfreuen vorbereitet. Eine spezielle Speisekarte lockt mit Hammerschmiedegerichten aus Deutschland und Österreich, Norwegen und Italien. Auch in diesen Ländern wurden einst Hammerwerke betrieben.

Außerdem lohnen sich Besuche im voll funktionsfähigen Hammerwerk und in der Volkskunstgalerie des Frohnauer Hammers.

im Auftrag Matthias Förster – Pressestelle

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