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Offenheit gegen Anonymität in Annaberg-Buchholz und im Internet

Ich bin ja eigentlich ein Gemütsmensch. Und. Ich bleibe das auch.
Keine Ahnung, warum sich ein paar Tiefenspinner herablassen, derart unter die geistige Gürtellinie zu schlagen. Es kann der eigene Horizont so hoch nicht liegen.

Zum Thema. Worum geht es hier eigentlich?

Hier in Annaberg-Buchholz sind Menschen am „bloggen“, die meinen mit dem annaberg-buchholz.blogspot.com:

  • höchst kritisch zu sein,
  • die Gegner ausgemacht zu haben,
  • für die Bürger der Stadt Annaberg-Buchholz zu kämpfen,
  • Gutes zu tun,
  • und äußerst vorwärtsweißend zu sein.

Da kann  jeder seine persönliche Sicht darauf haben. Ich habe da meine Zweifel, wenn es auch partiell Punkte gibt, die auch mir unter den Nägeln brennen. Und dass die Stadtverwaltung so gar nicht im Internettakt  tickt, das finde ich schon befremdlich.

Keine Stadt in Deutschland, auch Annaberg-Buchholz nicht, kommt in Zukunft ohne eine Online-Redaktion im Rathaus aus. Ob diese Online-Redaktion im Bürgerzentrum oder wo anders installiert ist, sie muss her, und zwar sehr sehr schnell.  Und sie muss verdammt gut organisiert und noch besser geführt und informiert sein. Dazu bedarf es einer städtischen Webpräsentation allererster Güte mit ausgebildetem Fachpersonal in PR und Kommunikation.

Die aktuelle Stadt-Webseite verdeutlicht das Dilemma und das Denken der Stadtverantwortlichen, von der Oberbürgereisterin bis zum letzten Mitarbeiter, und negiert in ziemlich jeder  Weise die Gepflogenheiten einer niveauvollen Kommunikation mit den Bürgern im Facebook-Zeitalter. In Afrika werden mit diesen Medien Revolutionen gewonnen. In Annaberg-Buchholz schweigt das Rathaus internetmäßig.

Und mag der anonyme Unsinn der angeblichen kritischen Plattform noch so platt sein. Liebe Stadtoberen, laden sie die Bürger zum Gespräch und verlassen sie sich dabei bitte nicht auf die Bürgerfragestunde im Rathaus. Die wollen offensichtlich zu wenige Bürger nutzen. Per PC und Internet bin ich nun mal schneller. Und wann will ich mal ins Rathaus? Und wenn, dann muss ich aber auf ein Arsenal von möglichen Kommunikationsebenen treffen. Dem einen reicht die gute alte Email und ein anderer will halt per Facebook mitreden. Oder aber organisiert Einwohnerversammlungen.

2011 Sogenannte "Kritische Informationsplattform"

Dem sogenannte kritische „Blog“ empfehle ich über folgende Definition auf  Wikipedia nachzudenken:

Kritik (französischcritique; ursprünglich griechischκριτική [τέχνη], kritikē [téchnē], abgeleitet von κρίνειν krínein, „[unter-]scheiden, trennen“) bezeichnet „die Kunst der Beurteilung, des Auseinanderhaltens von Fakten, der Infragestellung“ in Bezug auf eine Person oder einen Sachverhalt.

Diese mutierten Internetmobber geben sich so erfahren und halten nichts auseinander. Sie helfen auch dem kommentierenden Bürger nicht, sich zu orientieren. Sie hauen mit aller Macht drauf. Auch sehr persönlich. Immer auf die Gleichen: Langer, Schicker, Goldschadt. War noch wer dran? Das waren und sind Kritiker mit Namen und Adresse und müssen offensichtlich bekämpft werden 😉 OK. Damit kann ich leben. Aber wer hat diese Blog-Menschen legitimiert. Wer erlaubt ihnen diese ungeheure Frechheit, meinen Namen zu benutzen und selbst anonym in der hinteren Ecke der Internetrausschmeisshalle zu sitzen? Und warum werden wir / ich so angemacht? Welch geistiger Furz. Alle Achtung.

Sie selbst haben keine Namen, keine eigene Identität. Sie kriechen anonym durch das Internet und blähen sich auf, diese namenlosen Gesellen. Andere kritische Stimmen werden von ihnen nicht zugelassen.

Gern stellen wir unseren www.glueck-auf-blog.de als Kommunikations-Instrument zur Verfügung. Wir wollen keine Gegenplattform sein. Wir möchten aber interessierten Bürgern unserer Stadt die Möglichkeit geben, mit offenem Visier und mit Namen, ihre Meinungen äußern zu können.

In der vergangenen Woche haben wir, Thomas Jacobi und ich, mit Frau Dr. Peggy Kreller ein Gespräch zur Vorbereitung der  491. KÄT im Internet geführt. Im vergangenen Jahr haben wir da gut zusammen gearbeitet, das wollen wir 2011 fortführen. Den www.kaet-blog.de führen wir als Firma www.annaberger-internet.de im 4. Jahr. Hier sehen wir unseren und einen Beitrag zur Darstellung aktueller städtischer Traditionspflege. Mit dem KÄT-Internet-Angebot der Stadt Annaberg kann niemand zufrieden sein. Wir wollten zeigen, dass ein Eventblog bei den KÄT-Besuchern ankommt und viele neue Besucher für unsere KÄT gewinnen kann. Das geht. Einen Vertrag wird es auch heuer geben.
In diesem Gespräch haben wir auch kritische Punkte angesprochen, die nichts mit der KÄT zu tun haben. So z.B. die Internetpräsenz der Stadt, den Müllberg Annaberger Markt, Kommunikationsangebote an die Bürger, Vorschlag zur Bildung eines Marketing-Beirates durch persönliche Gespräche mit Unternehmern und Bürgern der Stadt.

Ich war heute Vormittag auf der Polizei in Annaberg-Buchholz und habe eine persönliche Anzeige (ohne Auftrag ) wegen übler Nachrede und Verleumdung und Verletzung der Impressumpflicht gegen den Blog http://annaberg-buchholz.blogspot.com gemacht. Die Herausgeber des Blogs sind verantwortlich für den Inhalt ihrer Seiten und die Kommentare. Über das Ergebnis und den Erfolg werden die Rechtspfleger richten. Schauen wir mal.

Meine Reputation im Internet ist stark genug, diese gegen mich persönlich gerichteten anonymen Dummheiten auszuhalten. Ich bin aber überhaupt nicht bereit, als geistiger Müllschlucker zu fungieren. Meinungsfreiheit bedeutet auch, von der Gegenseite Argumente aushalten zu wollen und zu können. Das ist nicht gegeben. Sie pochen auf ihre Anonymität und ich bin für Diskussion auf Augenhöhe.

Ich will nicht unbedingt wissen wer Sie sind, aber wenn es herauskommt, dann baue ich Ihnen ein Denkmal im Internet.

Und es wird eines Tages herauskommen und das Internet vergisst nichts.

Ein herzliches Glück Auf! in die Runde

4 Kommentare

  1. Nun, wenn wir durch die Stadt schlendern und sich bestimmte Leute dann mißtrauisch nach uns umschauen und dann auch noch anfangen zu tuscheln, dann sind wir im Gespräch oder aber wir haben die Macher des Blogs gefunden. Eigentlich sollten diese ja leicht zu erkennen sein, denn sie haben ja gar kein Gesicht. 🙂

    Vielleicht aber geschieht Überraschendes und sie kommen aus ihrer Deckung. Dann könnte man ja durchaus auch mal in ein sinnvolles Gespräch kommen, wo am Ende vielleicht auch mal Vorschläge auf den Tisch kommen, die allen Bürgern der Stadt nutzen.

    Ups, es ist schon spät. Hatte wohl gerade einen Traum… 🙂

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  2. Den Beitrag von René kann ich gut nachvollziehen. Die besagte Webseite ist nach meiner Interpretation schon lange nicht mehr „privat“, wenn sie es überhaupt jemals war und zwar aus diesen Gründen: es scheinen mehrere Betreiber dahinter zu stecken, die Seite ist in gewissem Sinne journalistisch tätig, und die sogenannte „Forumstörerhaftung“ wird praktisch nicht eingehalten, denn diese muss meines Wissens im Vorfeld greifen bzw. unmittelbar. Auch scheint man das Zitatrecht sehr weit auszulegen…
    Inhaltlich gesehen erwartet man vom „Staat“ (hier in Form einer ganzen Stadt) dort Wunderdinge, statt selbst was auf die Beine zu stellen. Eine Kommune ist nicht für das Marketing ihrer Ladengeschäfte am Markt zuständig oder dergleichen. Man hat den Eindruck auf besagter Seite sind Enttäuschte und Frustrierte unterwegs, die ausschließlich „Schuld“ bei anderen suchen. — Der Glück auf- und Kät-Blog hat aber gezeigt, dass man konstruktiv, nach vorne gerichtet was beitragen und bewirken kann, und sei es nur in einem Medium. Besagte andere Seite schädigt nicht nur eine Stadt sondern auch das Umland. Das finde ich absolut unwürdig.

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  3. Die sogenannte Kritische Internetplattform ist nichts anderes mehr wie Internet-Mobbing. Es werden Leute mit Namen genannt, beleidigt und denunziert (üble Nachrede nicht zu vergessen), wobei die Schreiberlinge sich selbst in der Anonymität verkriechen. Mittlerweile sogar in einem Blog, der nur einem ausgewählten Personenkreis genehmigt wird.

    Diesen Machern bleibt zu wünschen, dass sie genauso behandelt werden, wie sie es jetzt mit anderen tun. Ich möchte nicht in deren Haut stecken, wenn bekannt wird, wer dahinter steckt. Das Internet kann durchaus auch Existenzen und Familien zerstören, das scheint denen nicht bewusst zu sein.

    Ich möchte mal sehen, wie die reagieren werden, wenn deren Namen im Netz genannt wird im Zusammenhang mit Unfähigkeit, Dummheit, Faulheit und vor allem Feigheit.

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  4. Mir, und allen die meinen Namen benutzen, beschreiben oder zitieren würden, wurde ein digitaler Maulkorb verpasst.

    Zitat aus dem Krittelblögchen vom 21.02.2011:

    „Internes
    Ein Herr René Goldschadt schreibt:

    Einen Vertrag wird es auch heuer geben.“ (Gemeint ist sein Vertrag mit dem Stadtmarketing von Annaberg)

    „Ich war heute Vormittag auf der Polizei in Annaberg-Buchholz und habe eine persönliche Anzeige wegen übler Nachrede und Verleumdung und Verletzung der Impressumpflicht gegen den Blog http://annaberg-buchholz.blogspot.com gemacht.“ (Gemeint ist diese Anzeige, im Auftrag des Stadtmarketings)

    Wir werden keine Kommentare welchen den Namen „Goldschadt“ beinhaltet mehr veröffentlichen.“

    Zitatende

    OK! Was war denn sonst zu erwarten?
    Damit haben die „Blogdurchtreiber“ richtig Humor bewiesen. Hey, es ist Faschingszeit.

    Noch zwei Fakten:

    1. Wir erarbeiten auf Angebotsgrundlage den Entwurf eines Vertrages und reichen diesen in der Stadtverwaltung ein. Dann wird es eine Entscheidung geben. Ja oder Nein, so wird es sein.

    2. Ich habe alle meine Sinne beisammen und hatte mich selbstbestimmt in das Polizeirevier Annaberg begeben um Anzeige zu erstatten. Es bedarf dazu keines Auftrages des Stadtmarketings.
    Für wie schwach halten sie mich?

    PS:
    Typisch für Erzgebirger gibt es, oh Wunder nun ein Imprint = Impressum des Schüttelblogs unter –> http://annaberg-buchholz.blogspot.com/p/in-eigener-sache.html

    Da steht:
    „Imprint:
    Dubai Global Internet Access L.L.C.
    Nuriyya Ism Azzayyat
    M16 Gov’t Bldg, Al Mina Road,
    Opposite Abu Dhabi 5.
    Choise Commercial Bank, Bur Dubai, UAE
    P.O. BOX: 45926“

    Kundenfreundlich, der Heimat verbunden, für jeden Annaberger und Buchholzer erreichbar und in feinster erzgebirgischen Sprache dargeboten. Aber es ist da.

    Herzlichst Glück Auf!

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