Alles zu Weihnachten Annaberg-Buchholz Ausstellungen Pressemitteilung

Lichterglanz erzgebirgischer Weihnacht

PRESSEMITTEILUNG

Januar-Ausstellung „Lichterglanz erzgebirgischer Weihnacht“
im Kulturzentrum Erzhammer in Annaberg-Buchholz 12.01. bis 3.2.2013

Die traditionelle Januarschau im Kulturzentrum Erzhammer lockt alljährlich Tausende Besucher nach Annaberg-Buchholz. Mit der neuen Ausstellung „Lichterglanz erzgebirgischer Weihnacht“ ist es erneut gelungen, ein besonderes Thema zu finden und originell aufzuarbeiten.
Die besondere Bedeutung des Lichts ist im Erzgebirge aus der Bergbautradition erwachsen. In seiner Suche nach dem Erz sehnte sich der Bergmann nach innerem und äußerem Licht. Das innere Licht war für ihn der Blick und das Gebet zu den Schutzheiligen und zu Gott. Sie sollten ihn vor den Gefahren im Berg, wie schlagende Wetter, Bergstürze oder Wassereinbrüche bewahren. Über das äußere Licht freute er sich besonders, wenn er nach schwerer Arbeit unter Tage wieder wohlbehalten aus dem Stollen kam. Der warme Glanz der Lampen und Kerzen und des Lichtes im Allgemeinen wurde für ihn zum symbolträchtigen Sinnbild für das Leben. Diese Sehnsucht nach dem Licht ließ in Verbindung mit der Freude am Basteln und Gestalten im Erzgebirge seit dem Ende des 18. Jahrhunderts eine Vielzahl unterschiedlicher Arten und Formen von Leuchtern und Kerzen tragendem Weihnachtsschmuck entstehen.

Vom 12. Januar bis zum 3. Februar 2012 präsentiert das Kulturzentrum Erzhammer auf 400 Quadratmetern einen faszinierenden Überblick über die ganze Vielfalt weihnachtlicher Lichterträger. Die Palette reicht von Pyramiden, Weihnachtsleuchtern und figürlichen Lichterträgern bis hin zu Lichterhäusern und Lichtersternen.
An all diesen Exponaten wird das handwerkliche Geschick und das gestalterische Können ihrer Hersteller sichtbar. Deutlich wird, dass im Erzgebirge wie in keiner anderen Region Deutschlands das volkskünstlerische Schaffen seit seiner Entstehung aus bergmännischen Wurzeln in breiten Kreisen der Bevölkerung ohne Unterbrechung bis in die Gegenwart lebt.

Für die große Schau in Annaberg-Buchholz haben erneut unzählige Liebhaber erzgebirgischer Volkskunst, Privatsammler und Museen Schätze des erzgebirgischen Brauchtums zur Verfügung gestellt.
Ein besonderer Höhepunkt der Ausstellung sind dabei seltene Schwibbögen der Berg- und Waffenschmiedemeister Fedor und Curt Teller aus Johanngeorgenstadt von 1908 und 1921, die als Leihgaben von der Familie Teller zur Verfügung gestellt worden. Sie entstanden zu einer Zeit, als der Schwibbogen außerhalb der traditionsreichen Bergstadt noch keine Verbreitung im Erzgebirge gefunden hatte.
Darüber hinaus kommen wertvolle figürliche Lichterträger, wie Engel und Bergmann oder Lichtertürken aus dem Museum für bergmännische Volkskunst Schneeberg oder dem Turm-Museum aus Geyer. Aus Olbernhau werden originelle Lichterhäuser gezeigt, eine Spezialität, die im mittleren Erzgebirge etwa seit 1900 gefertigt wurde.
Eine besondere Vielfalt wird bei den Pyramiden und Hängeleuchtern gezeigt. Sie sind als Spinnen-, Ketten- oder Kronenleuchter mit oder ohne Figuren aus verschiedensten Materialien zu sehen. Viele Sammler zeigen ihre Lieblingsstücke. Auch aus dem Depot der großen Volkskunstsammlung von Dr. Erika Pohl-Ströher werden besondere Exponate präsentiert. Neben der Vielfalt der gezeigten Lichterträger ist es vor allem die besondere Inszenierung von Ausstellungsleiter Uwe Moule, die die Januar-Ausstellung 2013 im Erzhammer zu einem kulturellen Erlebnis und zu einem Augenschmaus macht.

Die Ausstellung ist täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 3,00 Euro.

Für alle Besucher wird ein Kombiticket angeboten, dass für den Besuch der Manufaktur der Träume ermäßigten Eintritt gewährt.
Parkplätze für Besucher sind in der Tiefgarage unter dem Annaberger Markt, auf dem Parkdeck „Karlsplatz“, im Parkhaus „Altstadt“ an der B 101, auf dem P+R Parkplatz Kätplatz an der B 95 sowie an allen innerstädtischen Hauptstraßen in ausreichender Zahl vorhanden.

Weitere Infos im Kulturzentrum Erzhammer Annaberg-Buchholz, Tel. 03733 425 256 bzw. 425 190.

Im Auftrag Matthias Förster, Pressestelle
Quelle: Dr. Gabriele Lorenz, Leiterin Haus des Gastes Erzhammer

1 Kommentar

  1. Wir sind dabei und schon ganz gespannt auf die Resonanz. In der Hoffnung das die Ausstellung alle Erwartungen der Beteiligten erfüllt und die umfangreichen Vorbereitungen sich gelohnt haben.verbleiben wir mit einem freundlichen Gruß, aus der Bergstadt Annaberg-Buchholz,

    Glück auf!

    Rita und Olaf Lindner

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